Eine erlesene Auswahl
Reizvoll die Landschaft. Geheimnisvolle Seen, sanfte Hügel und Weinberge im Kontrast mit weißen Gletscherriesen. Fleißig die Bauern, die das Land mit Liebe und Hingabe bewirtschaften. Gepflegte Apfelwiesen harmonieren mit malerischen Ortschaften. Natur und Mensch im Einklang. Dazwischen schlängeln sich scheinbar wahllos die „Waale“ durch die Fluren des Vinschgaus. Alte Bewässerungskanäle, die das wertvolle Nass dorthin steuerten, wo es für das Gedeihen der Saat notwendig war. Im sonnenverwöhnten Vinschgau ein lohnende Erfindung. Denn es regnet hier genauso wenig wie auf Sizilien. Heute erfreuen die Bewässerungskanale vor allem Wanderer, die entlang der schmalen Wege abtauchen in die idyllische Abgeschiedenheit der Wiesen und Waldstücke.
Was Sie sonst noch in Vinschgau erwartet, und wo vor allem Familien große Abenteuer erleben, lesen Sie hier.
Glurns
Eine mittelalterliche Schönheit und architektonisches Juwel. Mit knapp über 800 Einwohnern die kleinste Stadt des Alpenraums. Die völlig erhaltene Ringmauer aus dem 16. Jahrhundert umschließt malerische Gassen und Winkel sowie Bürgerhäuser und Laubengänge mit besonderem Charme.
Vinschger Bahn
Mobil auch ohne Auto. Auf Schienen und Gleisen die Sehenswürdigkeiten des Vinschgaus erreichen. Die neu in Betrieb genommene Vinschger Bahn pendelt halbstündlich und stündlich zwischen Meran und Mals. Alle einsteigen!
Bahnticket und Leihrad zum Kombipreis
600 Leihräder stehen an sechs Bahnhöfen zwischen Meran und Mals bereit, und können auch dort wieder zurückgegeben werden. Eine Lampe für Nachtfahrten gehört genauso zur Ausstattung wie Sturzhelm und Fahrradschloss. Ein echter Hit für Radprofis und Familien.
Kloster Marienberg
Die höchstgelegene Benediktinerabtei in Europa. Wie eine Gralsburg thront Kloster Marienberg über dem Dörfchen Burgeis auf 1.340 Meter Meereshöhe. In der Einsamkeit und Stille der Berge schufen hier die ersten Mönche aus Ottobeuren eine Stätte liturgischen Gebetes und emsiger Arbeit. Sehenswert die romanischen Fresken in der Krypta aus dem 12. Jahrhundert.
Reschenpass
Ziel für Grenzgänger. Hier grenzt der westlichste Teil Südtirols an Österreich. Auch Südtirols größter Fluss, die Etsch, entspringt inmitten dieser eindrucksvollen Bergkulisse.
Reschensee
Wie ein Mahnmal ragt der Kirchturm aus den dunklen Fluten des Sees. Die einzige Erinnerung an die Dörfer Graun, Reschen und St. Valentin, welche dem gigantischen Bauwerk des Stausees im Jahre 1950 weichen mussten. Sehenswert für Hobbyfotografen - und reizvoll für Snowkiter und Eissegler. Im Winter lockt der kräftige Wind die Sportler samt Segel und Board auf den zugefrorenen See.
Haidersee
Einer der zwei Seen am Reschenpass. Er liegt direkt am Dorf St. Valentin auf der Haide, auf 1.450 Meter Meereshöhe. Entlang der Uferlinie ist Stockeinsatz gefragt: eine Nordic-Walking-Strecke führt 4,5 Kilometer rund um den See. Der Weg eignet sich auch für eine gemütliche Wanderung mit der ganzen Familie. Selbst Angler zieht es an die Ufer des Haidersees: Bachforellen und Hechte leben in seinen Tiefen.
Schloss Juval
Wohnsitz von Reinhold Messner – und von Palmsonntag bis 30. Juni und von 1. September bis Anfang November für Besucher geöffnet. Die Innenhöfe mit Himalaja-Zedern und ein Dutzend Räume können besichtigt werden, darunter die Hauskapelle mit religiösen Symbolen aus drei Jahrtausenden. Sehenswert sind die umfangreichste Tibetika-Sammlung der Welt, eine Bergbild-Galerie und Messners Maskensammlung aus fünf Kontinenten. Auch Einblicke in private Wohnbereiche und den Expeditionskeller mit Original-Ausrüstung für Extremtouren werden gewährt.
Archeoparc
Erlebnisreicher Archäologiepark auf 1.500 Meter Meereshöhe im Schnalstal. Das Tisensjoch, der Fundort von Ötzi, in Sichtweite. Rauchige Holzhäuser bei offenem Feuer und Mitmach-Angebote wie Töpfern, Gerben und Nähen von Leder, Bogenschießen und Brotbacken zeigen den Besuchern auf anschauliche Weise, wie Ötzi und seine Mitmenschen vor über 5000 Jahren gelebt haben müssen.
Naturatrafoi
Direkt beim Hotel „Bella Vista“ befindet sich das Naturparkhaus "naturatrafoi". Auf interessante Art und Weise erhält der Besucher hier Einblick in das Leben im Hochgebirge, dem "Leben an der Grenze", das Mensch und Tier besondere Überlebensstrategien abverlangt.
Acquaprad
Das zentrale Thema von "aquaprad" in Prad ist das Wasser, der Besucher taucht ein in die nahe und doch so fremde Welt der heimischen Fischfauna. Ein Bachaquarium, die Panoramafenster zum Freilandteich und weitere 12 Aquarien zeigen Fische in ihrem Element aus ungewöhnlicher Perspektive.